Chiropraktik

Chiropraktik nach Dr. Ackermann

Das Wort Chiropraktik kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet „mit der Hand tätig sein“. Die Methode der „Chiropraktik nach Ackermann“ wurde von Dr. Ackermann in Stockholm, Schweden, entwickelt. Sie gilt als eine der führenden Chiropraktikmethoden der Welt, weil sie sanfte Chiropraktik und Osteopathie kombiniert und sich dadurch deutlich von anderen, teilweise in Verruf geratenen Chiropraktikmethoden (* vgl. Fußnote unten) unterscheidet. Herr Dr. Ackermann fand in jahrelanger Forschungsarbeit heraus, dass bei Patienten mit Rückenbeschwerden in 80% der Fälle erworbene Skelettverschiebungen – meist Fehlstellungen von Wirbelkörpern- vorliegen. Sogar Kinder und Jugendliche leiden übrigens oft schon an nicht erkannten Fehlstellungen, welche unkorrigiert später dann zu häufig schwer behandelbaren Beschwerden unterschiedlichster Art führen können!

Mit der Chiropraktik nach Dr. Ackermann können daher neben Beschwerden im Bewegungsapparat (wie z.B. Rückenschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Tennis- oder Golferellenbogen, Hüft- und Knieschmerzen) auch viele andere Auswirkungen von Wirbelverschiebungen wie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Herzbeschwerden, Störungen im Magen-Darm-Bereich etc. behandelt werden.

Sollten bei einem Patienten Fehlstellungen von Wirbelkörpern vorliegen, können dadurch auch Beschwerden an inneren Organen wie z.B. Magenprobleme, Verdauungsstörungen, Herzrhythmusstörungen etc. auftreten. Der Grund hierfür liegt darin, dass aus der Wirbelsäule die sog. Spinalnerven austreten, welche sämtliche Organe ansteuern. Daher ist bei fehl gestellten Wirbelkörpern eine optimale Organversorgung nicht möglich.

Vor der Chiropraktik wird neben einer ausführlichen Anamnese (Aufnahme der Krankengeschichte) die gesamte Statik des Patienten untersucht. Auch während der Therapie kommt dieser ganzheitliche Behandlungsansatz immer zum Tragen: es werden nie nur einzelne Wirbel behandelt, sondern jedes Mal die gesamte Wirbelsäule von unten nach oben! Durch ebenso gezielte wie behutsame Impulse aus einer Vorspannung heraus können die Gelenke in ihre natürliche Normalstellung zurückkehren. Daher ist die Chiropraktik nach Dr. Ackermann bei entsprechender Ausbildung des Chiropraktikers, fachgerechter Ausführung und Beachtung der Gegenanzeigen eine meist schmerzfreie und risikoarme Therapiemethode. Nicht behandelt werden darf beispielsweise bei Knochenmetastasen, bei Tuberkulose im Bereich der Wirbelsäule oder der Gelenke und bei fortgeschrittener Osteoporose.

Die Chiropraktik nach Dr. Ackermann kann gut mit anderen Therapiemethoden wie z.B. Schröpfen, Neuraltherapie, Akupunktur sowie Übungen für Kräftigung und Dehnung der Muskulatur kombiniert werden. In meiner Praxis führe ich neben einer chiropraktischen Behandlung immer eine Massage durch. Dies ist meist eine Ayurveda-Massage, welche in der Regel eine tiefgehende Entspannung des Patienten bewirkt.

Meist ist es für einen dauerhaften Therapieerfolg notwendig, dass der Patient ganz bestimmte Gewohnheiten, z.B. einseitiges Tragen, Schiefhalten bestimmter Körperbereiche, Übereinanderschlagen der Beine etc., aufgibt. Die Chiropraktik nach Dr. Ackermann gibt hier praktische Hilfestellung für den Alltag. Sie dient dazu, auf Dauer wieder den optimalen Energiefluss herzustellen, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern oder zu beseitigen.

Nach einer chiropraktischen Behandlung können leichte muskelkaterähnliche Schmerzen auftreten, welche aber durch reichliches Trinken und eventuell der Einnahme der sog. „Heißen 7“ (10 Tabletten des Schüssler Salzes Nr. 7, Magnesium phosphoricum, in heißem Wasser aufgelöst schluckweise trinken) in der Regel deutlich zurückgehen.

 

*) Richtig durchgeführte Chiropraktik ist eine risikoarme Therapie. Die beste Begründung hierfür lieferte meine Berufshaftpflichtversicherung: als ich zu Beginn meiner chiropraktischen Tätigkeit die Risiken aus chiropraktischen Behandlungen mit versichern wollte, gab es keine Erhöhung meines Jahresbeitrages!