Patellaspitzensyndrom

Das Patellaspitzensyndrom bezeichnet eine Insertionstendopathie, d.h., eine schmerzhafte Erkrankung des Übergangs zwischen dem unteren Ende der Patellarsehne und dem Schienbein. Da das Patellaspitzensyndrom häufig bei Sprungsportarten wie Hoch-/Weitsprung, Basketball oder Volleyball vorkommt, wird es auch „jumper´s knee“ oder Springerknie genannt. Aber auch Jogger leiden häufig an dieser Erkrankung.

Betroffene Patienten schildern belastungsabhängige Schmerzen, welche vor allem beim Bergabgehen zunehmen. Untersucht man die betroffene Stelle, ergibt sich ein deutlicher Druckschmerz. Schwellungen und Funktionseinschränkungen treten eher selten auf.

Therapie des Patellaspitzensyndroms

Die Behandlung des Patellaspitzensyndroms erfolgt überwiegend konservativ, wobei die Beschwerden oft längere Zeit relativ hartnäckig bleiben. Der Sehnenansatz sollte eine Zeitlang durch den Verzicht auf sportliche Betätigung und bei heftigen Schmerzen durch eine Schiene in Streckstellung entlastet werden.
Daneben wird eine Kühlung des schmerzenden Gebiets oft als angenehm empfunden. Weitere schulmedizinische Maßnahmen sind Ultraschallbehandlung, Reizstrom, Stoßwellentherapie sowie die Gabe nichtsteroidaler Antirheumatika wie Ibuprofen.
Werden die sportlichen Aktivitäten nach Besserung der Beschwerden wieder aufgenommen, ist es wichtig, dass sich der betroffene Patient gut aufwärmt, die Belastungen nur langsam steigert und nach dem Training korrekte Dehnungen durchführt. Danach sollte eine mindestens 24-stündige Regenerationszeit eingehalten werden. Bestehende Fehlstellungen im Bein- oder Fußbereich sollten, falls möglich, durch Einlagen korrigiert werden.

In meiner Praxis hat sich neben den oben erwähnten physikalisch-therapeutischen Maßnahmen eine Kombination aus Osteopathie, Akupunktur, Vereisung, Schmerztherapie am Sehnenansatz und Muskel-Energie-Techniken bewährt. Gehen die Schmerzen dennoch nicht zurück, wird eine Neuraltherapie durchgeführt, d.h., ein Lokalanästhetikum wird in das betroffene Gebiet gespritzt – die Beschwerden lassen dann in der Regel schnell nach.

Praxis ist weiterhin regulär geöffnet! 

Die Praxis ist auch während des Lockdowns und während der Corona-Notbremse regulär weiter für Patienten mit Beschwerden geöffnet!  Bitte kommen Sie mit FFP2-Maske zur Behandlung, da dies inzwischen in Bayern für Patienten vorgeschrieben ist. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich - sollten Sie jedoch über ein aktuelles negatives Testergebnis verfügen, bringen Sie dieses bitte mit - - danke! Gerne können Sie sich unter www.etermin.net/praxis-kupper online einen Behandlungstermin einbuchen. Meine Praxis verfügt über ein Hygienekonzept und ist so organisiert, dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Eva Kupper, Heilpraktikerin

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