Morbus Osgood Schlatter

Morbus Osgood-Schlatter, benannt nach dem Orthopäden R. Osgood und dem Chirurg C. Schlatter, ist eine Erkrankung, bei welcher der Ansatz der Kniescheibensehne (Patellarsehne) am Schienbein schmerzhaft gereizt ist. Des Weiteren können sich Knochenteile aus dem Schienbein ablösen und absterben.
Die recht häufige Krankheit kann sowohl einseitig als auch beidseitig auftreten und betrifft vor allem männliche Jugendliche im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Die Ursachen von Morbus Osgood-Schlatter sind nach wie vor unbekannt, man vermutet sie in hormonellen Umstellungen während der Pubertät, Übergewicht und/oder sportlichen Aktivitäten.
Symptome der Erkrankung sind Schmerzen bei Druck auf den Ansatz der Patellarsehne am Schienbein sowie Beschwerden, wenn das Kniegelenk gebeugt bzw. gestreckt oder wenn die Oberschenkelmuskulatur angespannt wird. Manchmal springt die Befestigung der Kniescheibensehne am Schienbein deutlich hervor, oder es ist eine Schwellung in diesem Bereich zu sehen. Oft verläuft die Krankheit auch symptomlos und wird nur zufällig erkannt.

Therapie des Morbus Osgood-Schlatter

Die Erkrankung wird in der Regel mit Schonung und eventuell einer zusätzlichen Ruhigstellung
konservativ therapiert. Teilweise werden auch entzündungshemmende Medikamente oder Salben verabreicht.

Zusätzlich bessern naturheilkundliche Medikamente wie hochdosierte Enzyme und die Gabe von Weihrauch, Rosskastanie und/oder Beinwell die Beschwerden oft deutlich.

Retterspitzwickel, welche über Nacht angelegt bleiben, werden meist als sehr angenehm empfunden. In hartnäckigen Fällen können Ausleitungsverfahren wie Schröpfen, Cantharidenpflaster oder Blutegel zur Anwendung kommen. Osteopathische Behandlungen werden oft als angenehm empfunden.

Nur in seltenen Fällen und bei starken Beschwerden ist eine Operation nötig – diese wird aufgrund der Gefahr von Wachstumsstörungen erst nach Abschluss des Wachstums durchgeführt. In der Regel heilt die Erkrankung jedoch mit der Zeit von selber aus.

Praxis ist weiterhin regulär geöffnet! 

Die Praxis ist auch während des Lockdowns und während der Corona-Notbremse regulär weiter für Patienten mit Beschwerden geöffnet!  Bitte kommen Sie mit FFP2-Maske zur Behandlung, da dies inzwischen in Bayern für Patienten vorgeschrieben ist. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich - sollten Sie jedoch über ein aktuelles negatives Testergebnis verfügen, bringen Sie dieses bitte mit - - danke! Gerne können Sie sich unter www.etermin.net/praxis-kupper online einen Behandlungstermin einbuchen. Meine Praxis verfügt über ein Hygienekonzept und ist so organisiert, dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Eva Kupper, Heilpraktikerin

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