ISG-Blockade
Bei einer ISG-Blockade, auch Iliosakralgelenksblockade genannt, ist der Bereich zwischen Kreuzbein (Sacrum) und Darmbein (Ilium) blockiert.
Im Iliosakralgelenk wird die einachsige Wirbelsäule auf die zweiachsigen Beine umgelenkt, sodass das Iliosakralgelenk zu den sog. Übergangsbereichen des Körpers zählt – welche generell anfällig für Blockaden sind.
Iliosakralgelenksblockade
Das Iliosakralgelenk ist aufgrund der Stellung seiner Gelenkflächen, seiner Positionierung im stabilen Beckenring sowie seiner recht straffen Bänderführung ein sehr stabiles Gelenk mit nur geringem Bewegungsspielraum.
Nimmt die Spannung der Bänder im Iliosakralgelenk zu, kann dies die Bewegung einschränken und somit eine Blockade verursachen. Dies tritt besonders häufig in der Schwangerschaft auf, aufgrund der erhöhten Hormonausschüttung sowie der zunehmenden Belastung des Beckens durch das heranwachsende Kind.
Eine ISG-Blockade ist sehr häufig anzutreffen und kann vor allem nachts sehr schmerzhaft sein. Die Schmerzen können nach oben, zur Seite oder nach unten ausstrahlen und dadurch auch leicht mit den Schmerzen bei einem Bandscheibenvorfall verwechselt werden.
Auch Missempfindungen wie Kribbeln oder Ameisenlaufen können auftreten. Sehr häufig berichten die betroffenen Patienten auch von Leistenschmerzen.
Therapie einer
ISG-Blockade
Eine ISG-Blockade muss meiner Erfahrung nach meist mehrmals behandelt werden. Sie spricht in der Regel sehr gut auf eine Kombination aus Osteopathie, Chiropraktik und Bindegewebstechniken an.
Zur Unterstützung lege ich in meiner Praxis oft noch ein Kinesiotape an, welches die Muskulatur ausgleichen und das blockierte Gelenk entlasten soll. Bei sehr starken Schmerzen wird häufig eine lokale Infiltration eines Sauerstoff-Ozon-Gemisches als hilfreich empfunden.
Häufig gestellte Fragen:
Kosten?
Die Kosten für eine Behandlung setzen sich aus meinem Honorar und ggf. Materialkosten zusammen.
Private Zusatz- oder Vollversicherungen übernehmen im Rahmen des von Ihnen gewählten Tarifes vollständig oder anteilig die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen. Sie bekommen dann eine Rechnung nach dem GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker).
Gesetzliche Kassen übernehmen Heilpraktikerkosten in der Regel nicht. Nur wenige gesetzliche Kassen wie z.B. die IKK Südwest, bei der ich als qualifizierte Therapeutin registriert bin, bezuschussen Heilpraktikerleistungen in geringem Rahmen. Mein Stundensatz für Selbstzahler liegt bei 140 €/h Für gesetzlich Versicherte besteht aber eventuell die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker abzuschließen. Die Dornsteintabelle bietet hier einen guten Überblick.
Abendtermine: kosten 20€/h mehr.
Wichtig für Sie zu wissen ist, dass Heilpraktiker eine Behandlung anders ansetzen als die klassische Schulmedizin. Eine ausführliche Anamnese ist die Grundlage dafür zu entscheiden, welche Diagnosemöglichkeiten und welche Therapien individuell für Sie als Patient in Frage kommen. Bitte suchen Sie keinen Heilpraktiker auf, wenn Sie z.B. aufgrund von Internetrecherchen schon festgelegt auf eine einzelne Behandlung sind, die Sie ohne jegliche Anamnese und Diagnose buchen wollen!
Terminvereinbarung
Notfalltermine
Bitte melden Sie sich in Notfällen über das Kontaktformular oder per Telefon und geben Sie unbedingt an, wann und wie ich Sie erreichen kann. Ich melde mich dann schnellstmöglich bei Ihnen. In der Regel erhalten Sie noch am selben Tag einen Behandlungstermin.
Wartezeiten
Die Öffnungszeiten meiner Praxis richten sich auch nach den speziellen Bedürfnissen von Berufstätigen und Familien. Da ich ausschließlich feste Termine vergebe, brauchen Sie keine oder nur minimale Wartezeiten einzuplanen.
