Urinfunktionsdiagnostik
in München
Mit Hilfe der Urinfunktionsdiagnostik kann der Therapeut Rückschlüsse auf die Funktion von Herz und Kreislauf sowie der Nieren ziehen. Auch die Verdauungsorgane Galle, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm können mit der Harnschau beurteilt werden.
Urindiagnostik
Schon zu Beginn der Medizingeschichte wurde aus der Beschaffenheit des Urins auf den Gesundheitszustand und auf mögliche Erkrankungen des Patienten geschlossen. Bereits Hippokrates nannte den Urin „die Seihe des Blutes“ und beschrieb präzise, bei welcher Erkrankung der Harn wie aussieht.
Die Urinfunktionsdiagnostik, auch traditionelle Harndiagnostik genannt, ist heutzutage ähnlich wie die Dunkelfelddiagnostik oder die Augendiagnose eine eigenständige, in sich geschlossene Lehre.
In der Naturheilkunde liefert die Urinfunktionsdiagnostik eine aussagekräftige, ganzheitliche Diagnose – welche zudem sehr schnell geht. Sie kann aber auch zur Kontrolle des Therapieverlaufes, zum Überblick über die individuelle Stoffwechselsituation sowie zur Überprüfung der Effizienz gegebener Medikamente eingesetzt werden.
Kolumne 10/2015 im Isar Anzeiger über Urindiagnostik: Download
Ablauf der Diagnose
Zur Harndiagnostik verwendet man in der Regel den frischen Morgenurin des Patienten, da dieser am konzentriertesten ist. Zuerst wird der Harn allgemein auf Farbe sowie sichtbare Inhaltsstoffe beurteilt und es werden mit einem Teststreifen der pH-Wert sowie das spezifische Gewicht des Urins ermittelt.
Danach wird der Urin gleich hoch in sechs Reagenzgläser gefüllt. In vier dieser Reagenzgläser werden Chemikalien wie Natronlauge, Schwefelsäure etc. gegeben. Dies stellt die sog. „Kaltprobe“ dar, bei der es aufgrund der Reagenzien zu verschiedenen Reaktionen und Phänomenen kommen kann.
Anschließend wird die sog. „Kochprobe“ durchgeführt, bei welcher die einzelnen Reagenzgläser 2-3 Minuten in kochendes Wasser gestellt werden. Durch diese Temperaturerhöhung ergeben sich bei der Kochprobe weitere Veränderungen wie Farbumschlag, Niederschläge und Bläschenbildung.
Häufig gestellte Fragen:
Kosten?
Die Kosten für eine Behandlung setzen sich aus meinem Honorar und ggf. Materialkosten zusammen.
Private Zusatz- oder Vollversicherungen übernehmen im Rahmen des von Ihnen gewählten Tarifes vollständig oder anteilig die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen. Sie bekommen dann eine Rechnung nach dem GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker).
Gesetzliche Kassen übernehmen Heilpraktikerkosten in der Regel nicht. Nur wenige gesetzliche Kassen wie z.B. die IKK Südwest, bei der ich als qualifizierte Therapeutin registriert bin, bezuschussen Heilpraktikerleistungen in geringem Rahmen. Mein Stundensatz für Selbstzahler liegt bei 140 €/h Für gesetzlich Versicherte besteht aber eventuell die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker abzuschließen. Die Dornsteintabelle bietet hier einen guten Überblick.
Abendtermine: kosten 20€/h mehr.
Wichtig für Sie zu wissen ist, dass Heilpraktiker eine Behandlung anders ansetzen als die klassische Schulmedizin. Eine ausführliche Anamnese ist die Grundlage dafür zu entscheiden, welche Diagnosemöglichkeiten und welche Therapien individuell für Sie als Patient in Frage kommen. Bitte suchen Sie keinen Heilpraktiker auf, wenn Sie z.B. aufgrund von Internetrecherchen schon festgelegt auf eine einzelne Behandlung sind, die Sie ohne jegliche Anamnese und Diagnose buchen wollen!
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Bitte melden Sie sich in Notfällen über das Kontaktformular oder per Telefon und geben Sie unbedingt an, wann und wie ich Sie erreichen kann. Ich melde mich dann schnellstmöglich bei Ihnen. In der Regel erhalten Sie noch am selben Tag einen Behandlungstermin.
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