Augendiagnose

Augendiagnose_neuSchon in der Antike war bekannt, dass sich in den Augen der Zustand des Nervensystems, des Bewegungsapparates sowie innerer Organe widerspiegeln kann. Die erste Augendiagnosekarte wurde aber erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts von dem ungarischen Arzt Dr. Ignatz Peczely aus Budapest entworfen. Dieser hatte in seiner Kindheit entdeckt, dass bei einer Eule mit einem gebrochenen Bein in deren Augen ein schwarzer Strich zu sehen war – welcher nach der Heilung des Beins von einem weißen Zeichen abgelöst wurde.

Der Unterschied zwischen Augen- und Irisdiagnose

Die Irisdiagnose (auch Iridologie genannt) untersucht die Farbe, Form, Struktur und Pigmentierung der Iris (Regenbogenhaut). Beispielsweise gibt die angeborene Farbe der Iris Hinweise auf die Konstitution, d.h. die Veranlagung, des Patienten. Die Augendiagnose hingegen betrachtet neben der Iris auch die Pupille, die Sklera (Augenweiß), die Cornea (Hornhaut), die Konjunktiva (Bindehaut) mit deren Blutgefäßen sowie die Lider und Wimpern.

Wie funktioniert Augendiagnose?

Die Grundfarbe sowie die Struktur der Iris sind genetisch festgelegt und ca. im Alter von drei Jahren fertig ausgebildet. Danach bleibt die Iris im Wesentlichen lebenslang unverändert. Bei der Augendiagnose wird die Iris entweder mit einer Lupe oder einem Irismikroskop betrachtet und ggf. auch abfotografiert. Die rechte Iris steht hierbei v.a. für die rechte Körperhälfte, die linke Iris v.a. für die linke Körperhälfte. Weiterhin wird die Iris in 6 Regionen unterteilt, welche jeweils unterschiedliche Funktionen des Stoffwechsels repräsentieren sollen.

Welche Hinweise gibt uns die Augendiagnose?

Die Augendiagnose kann dem Therapeuten Hinweise auf Stoffwechselstörungen, Organschwächen oder -erkrankungen, Entzündungen und vieles mehr geben. Des Weiteren lassen sich Rückschlüsse auf die Konstitution des Patienten ziehen.
In meinen beiden Praxen setze ich die Augendiagnose jedoch nie als alleinige Diagnose ein, sondern immer im Zusammenhang mit der Anamnese (Patientenbefragung) und der klinischen Untersuchung sowie ggf. in Kombination mit anderen Diagnosemöglichkeiten wie der Urinfunktionsdiagnostik, der Dunkelfeld-Vitalblut-Diagnostik, Labortests sowie weiteren Untersuchungen.

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