Bakerzyste

Die Baker-Zyste, deren Name auf den englischen Chirurgen W.M. Baker zurückgeht, wird auch Poplitealzyste (lat. poples = Kniekehle) genannt. Es handelt sich hierbei um eine gutartige, sackartige Ausbuchtung an der Rückseite des Kniegelenks, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist.
Bakerzysten bei Kindern entstehen häufig spontan, während sie sich sonst meist aufgrund einer bestehenden Vorerkrankung bilden. Bei Erwachsenen ist das Kniegelenk also entweder mechanisch vorgeschädigt, beispielsweise durch eine Meniskusläsion, eine Arthrose oder einen Knorpelschaden, oder der Patient leidet an einer entzündlichen Grunderkrankung wie einer rheumatoiden Arthritis oder anderen Infektionen.

Bei einer Bakerzyste ist eine deutliche Vorwölbung in der Kniekehle zu sehen und zu tasten. Häufig geben die Patienten ein Spannungsgefühl sowie wiederkehrende Schmerzen in der Kniekehle und im Wadenbereich an. Nach einer mehrtägigen Schonung sind oft kaum mehr Beschwerden vorhanden, und die Zyste kann nicht mehr nachweisbar sein. Je aktiver jedoch der Patient ist, desto stärkere Schmerzen gibt er normalerweise an. Letztere verstärken sich deutlich, wenn es zu einem Riss der Bakerzyste kommt. Drückt die Zyste auf Nerven und Gefäße in der Kniekehle, kann es zu einer Thrombose, einem Lymphödem oder auch zu einer Nervenschädigung im Unterschenkelbereich kommen.

Therapie einer Bakerzyste

Eine Bakerzyste bereitet oftmals wenig Beschwerden und bildet sich ohne Behandlung spontan zurück. Sie wird meist mit der Gabe von entzündungs- und schmerzhemmenden Medikamenten behandelt. Manchmal wird die Zyste auch punktiert, um Flüssigkeit zu entfernen und den Druck abzubauen. Da dadurch die in der Regel bestehende Vorerkrankung nicht behandelt wird, entsteht die Bakerzyste mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder. Wichtig ist es also vor allem, das diagnostizierte Grundleiden zu behandeln. Sollte nach mehreren Monaten konservativer Therapie keine Besserung eingetreten sein, kann über eine operative Entfernung der Bakerzyste nachgedacht werden. Hat ein Kniegelenksschaden die Bakerzyste verursacht, sollte dieser gleichzeitig mit behoben werden.

In meiner Praxis hat sich bei Bakerzysten eine Kombination aus einer hochdosierten Enzymtherapie, Lymphdrainage, Kälteanwendung und der Gabe von naturheilkundlichen Medikamenten bewährt. Auch Umschläge mit naturheilkundlichen Tinkturen, welche über Nacht angelegt bleiben, werden meist als sehr angenehm empfunden. In hartnäckigen Fällen können Ausleitungsverfahren wie Schröpfen, Cantharidenpflaster oder Blutegel zur Anwendung kommen. Außerordentlich wichtig ist natürlich, die bei der Bakerzyste zumeist bestehende Vorerkrankung zusätzlich zu behandeln!

Praxis ist weiterhin regulär geöffnet! 

Die Praxis ist auch während des Lockdowns und während der Corona-Notbremse regulär weiter für Patienten mit Beschwerden geöffnet!  Bitte kommen Sie mit FFP2-Maske zur Behandlung, da dies inzwischen in Bayern für Patienten vorgeschrieben ist. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich - sollten Sie jedoch über ein aktuelles negatives Testergebnis verfügen, bringen Sie dieses bitte mit - - danke! Gerne können Sie sich unter www.etermin.net/praxis-kupper online einen Behandlungstermin einbuchen. Meine Praxis verfügt über ein Hygienekonzept und ist so organisiert, dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Eva Kupper, Heilpraktikerin

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