Eigenbluttherapie

Schon im alten chinesischen Reich wurde Blut mit Lebenskraft gleichgesetzt. Die chinesischen Ärzte führten Blutbehandlungen durch, welche wie die heutige Eigenbluttherapie eine Umstimmung im Organismus bewirken sollten. Daher zählt die moderne Eigenbluttherapie zu den ältesten Methoden der Erfahrungsheilkunde. Es gibt verschiedene Verfahren, welche zur Eigenblutbehandlung zählen: ursprünglich wurde das dem Patienten vorher aus einer Vene entnommene Blut ohne Beimischungen und ohne Bearbeitung wieder intramuskulär gespritzt (sog. „unveränderte Eigenbluttherapie“) – inzwischen gibt es zahlreiche andere Eigenbluttherapien, bei welchen das entnommene Blut vor der Reinjektion mit unterschiedlichen Methoden behandelt worden ist.

Nach naturheilkundlicher Erfahrung wird der menschliche Organismus bei einer Eigenbluttherapie einem Reiz ausgesetzt, welcher die Selbstheilungskräfte anregen und das Immunsystem stärken soll. Daher kommen Eigenblutbehandlungen u.a. bei folgenden Krankheiten und Beschwerden zum Einsatz:

  1. Immunschwäche und Immunmodulation
  2. Orthopädische Beschwerden
  3. Akute oder chronische Schmerzen
  4. Entzündungen/Erkrankungen akuter und chronischer Natur
  5. Bestimmte Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  6. Allergien, Heuschnupfen, Asthma

Neben der unveränderten Eigenbluttherapie führe ich in meiner Praxis auch oft Eigenblutbehandlungen mit Zugabe von Medikamenten durch. Dies sind in der Regel homöopathische Präparate und/oder Echinacin.

Viele meiner Patienten haben mir schon berichtet, dass sie sich nach einer Eigenblutbehandlung viel leistungsfähiger fühlten und bestehende Beschwerden deutlich nachgelassen hätten. Oftmals konnte auch zusätzlich anhand der Laborwerte die Verbesserung des Immunsystems nachgewiesen werden.