O- und X-Beine

Was ein X- oder O-Bein ist, dürfte allgemein bekannt sein. Anbei eine schematische Darstellung:
o Bein und X Bein
normale Beinstellung (links), O-Beine (Mitte), X-Beine (rechts) (Abb. mit freundlicher Genehmigung von Dr. Rolf Oetiker, Schweiz)

X- oder O-Beine stellen also Achsenfehlstellungen dar, das oder die Beine weichen von der natürlichen Beinachse (welche eine leichte X-Form hat), ab. Bei Neugeborenen und Säuglingen sind O-Beine völlig normal, während hingegen bei Kleinkindern oft X-Beine zu sehen sind – im Verlauf des Wachstums gleicht sich das wieder aus. Leidet der Patient an einer Bindegewebsschwäche oder einer systemischen Erkrankung, kann es zu angeborenen X- oder O-Beinen kommen. Sind X- oder O-Beine im Laufe des Lebens aufgetreten, kann dies folgende Gründe haben: Erkrankungen wie beispielsweise Arthrosen, Rachitis, Osteoporose oder Hormonstörungen, Frakturfolgen, Wachstumsstörungen oder Lähmungen. Hier ist auf einen besonderen Teufelskreis hinzuweisen: bei einem O-Bein wird der innere Gelenkspalt des betroffenen Knies besonders belastet, so dass sich hier relativ bald eine Arthrose entwickeln kann. Aufgrund der Arthrose verstärkt sich das O-Bein noch mehr, und auch das Außenband wird übermäßig beansprucht. Das arthrotische Knie wird immer instabiler, sodass die Arthrose aufgrund der verstärkten Belastung weiter voranschreitet.
Hat ein Patient X- oder O-Beine, treten in der Regel nur bei stärkeren Abweichungen von der Norm Symptome auf. Dies sind dann meistens Schmerzen im Kniegelenk, aber auch im umgebenden Bandapparat sowie in der umliegenden Muskulatur. Durch die unnatürliche Beanspruchung des Knies kann es zu einem Verschleiß des Gelenkknorpels wie auch des jeweils stärker belasteten Meniskus kommen. Auch an anderen Stellen des Bewegungsapparates wie beispielsweise an den Füßen können sich X- oder O-Beine auswirken: hier können sich Knick-Füße oder Knick-Senk-Füße ausbilden. Liegt ein einseitiges X- oder O-Bein vor, führt dies meist zu einem Beckenschiefstand und einer daraus resultierenden Skoliose.

Therapie von X- oder O-Beinen

Wie oben erklärt, sind in der Wachstumsphase sowohl X- als auch O-Beine normal, sodass hier in der Regel nur abgewartet wird. Liegen Achsenabweichungen nach Abschluss des Skelettwachstums vor, können in schweren Fällen diese nur mit einer Operation, der sog. Osteotomie, korrigiert werden. Konservative Behandlungen sind hier kaum möglich. Ein operatives Vorgehen kann prophylaktisch oder therapeutisch begründet sein, beispielsweise, um eine Arthrose zu verhindern. Nicht selten werden Osteotomien jedoch auch zu kosmetischen Zwecken durchgeführt.

Konservativ sprechen X- oder O-Beine in der Regel sehr gut auf osteopathische Behandlungen in Kombination mit Bindegewebstherapie und Muskelaufbautraining sowie Dehnungsübungen an.

Praxis ist weiterhin regulär geöffnet! 

Die Praxis ist auch während des Lockdowns und während der Corona-Notbremse regulär weiter für Patienten mit Beschwerden geöffnet!  Bitte kommen Sie mit FFP2-Maske zur Behandlung, da dies inzwischen in Bayern für Patienten vorgeschrieben ist. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich - sollten Sie jedoch über ein aktuelles negatives Testergebnis verfügen, bringen Sie dieses bitte mit - - danke! Gerne können Sie sich unter www.etermin.net/praxis-kupper online einen Behandlungstermin einbuchen. Meine Praxis verfügt über ein Hygienekonzept und ist so organisiert, dass der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Eva Kupper, Heilpraktikerin

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